DOGDANCE





Was ist Dogdance?
Seit den 90er Jahrenn sieht man in Deutschland Menschen mit ihren Hunden im Takt der Musik laufen und verschiedene Bewegungsformen und Tricks zeigen.
Zunächst als "Heelwork to music" also als Fußarbeit zur Musik bekannt, hat sich der noch recht neue Hundesport vor allem im "Freestyle" weiterentwickelt. Hier werden Tricks an einer passenden Stelle eines Liedes gezeigt oder es wird eine Art Geschichte erzählt, bei der auch Requisiten wie ein Schwert, ein Hexenbesen usw. benutzt werden können.
Statt auf Geschwindigkeit setzt Dogdance auf die gemeinsame Harmonie in der Bewegung. Es ist die perfekte Kombination aus kreativen Ideen und Hundsport in Präzision.
Durch immer neue Kombinationen der Tricks und Weiterentwicklungen z.B. auf einem schwierigeren Niveau bleibt der gemeinsame Sport stets interessant.
Heelwork to music hat durch die Weiterentwicklung der Fußpositionen auf 18 (z.B. Fußposition rechts, Position vor dem Menschen oder quer zu ihm) seine Beliebtheit durch eine neue Form von anspruchsvoller Arbeit erlangt.
Gerade die Fußpositionen, aber auch andere Tricks sind auch für Hunde mit Handicaps oder ältere Hunde gut geeignet. Beim Dogdance gibt es genügend Übungen, dass jeder Hund individuell Geeignete findet und dem Menschen nicht langweilig wird.



Warum macht ihr Dogdance?
Dogdance ist die Freude am gemeinsamen Tun. Die Freude darüber, dass der Hund versteht, was ich ihm vermitteln möchte und die Freude des Hundes, dass seine geistigen und körperlichen Bemühungen zum Erfolg geführt haben. Es geht also vor allem um ein harmonisches und freudiges Miteinander.
Des Weiteren besteht ein besonderer Reiz in der Erarbeitung einer Choreographie.
Hier können eigene Ideen und Vorlieben mit eingebracht werden. Was beim ersten Mal noch schwierig wirkt, wird bald zur spielerischen Herausforderung. Keine Choreo ist wie eine andere, so wie jeder Hund und jeder Mensch einzigartig sind. Der eine beginnt seinen Tanz sehr leise und zart, indem er sich kaum bewegt und nur den Hund Kreise um ihn oder eng in der Fußposition äuft, der andere kommt mit Schwung in den Ring gelaufen und zeigt viele Richtungswechsel und Sprünge.



Ist mein Hund für Dogdance geeignet?
Jeder Hund, egal ob groß oder klein möchte gerne lernen und Erfolg haben.
Dadurch, dass es beim Dogdance darauf ankommt die individuellen Stärken der Hund-Mensch-Teams zu zeigen und keine Pflichtelemente abzutanzen, sieht man heutzutage jede Rasse vom Chihuahua bis zur Dogge auch auf Turnieren starten.
Misserfolge beim Training beruhen meist auf einer ungeduldigen und unsystematischen Trainingsweise. Wir sind alle nur Menschen. Aber der Hund ist eben auch nur ein Hund. Deshalb ist es wichtig die Gesetzmäßigkeiten des hundischen Lernens zu befolgen, bevor man seinem Vierbeiner oder sich selbst Unrecht tut.
Deshalb solltet ihr genügend Ausdauer und Geduld mitbringen, um mit euerm Hund Schrittchen für Schrittchen die Tricks und Übungen wie z.B. Kreis, Rückwärtsgehen oder mit den Pfoten auf den Füßen laufen zu erarbeiten.
Durch ein konsequentes Bestärken des richtigen Verhaltens oder Verhaltensansatzes lernt dein Hund recht bald zu verstehen, was du von ihm willst.